Naturpark Dobratsch

Livecam Rosstratte

AKTUELLES AUS DEM NATURPARK

 

Naturpark-Bus 2026

 

Die Wintersaison ist beendet!
Der Naturpark-Bus fährt ab 20. Mai 2026 wieder!

 

Fahrplan Winterbus 2025/26  

Weitere Busverbindungen und Informationen

Naturpark-Bus (c)Verein-Naturpark-Dobratsch
Naturpark-Bus © Region Villach

 

 

Dobratsch © Michael Stabentheiner

Dalli Klick im Naturpark



Kennen Sie noch das Bilderrätsel aus der TV-Show „Dalli Dalli“, bei dem ein verdecktes Bild schrittweise aufgedeckt wird und Mitspielende erraten müssen, was dargestellt ist?
Spielen Sie mit und seien Sie bei den Ersten, die Naturpark-Motive erkennen! Bilder von markanten Orten sowie von charakteristischen Pflanzen- und Tierarten werden nach und nach aufgedeckt.

Moderation: Robert Pulvermacher / Birgit Pichorner
Kosten: keine Teilnahmegebühr

Mittwoch 22.4.2026 um 17:30 Uhr bis ca. 19 Uhr
Paracelsussaal, Rathaus Villach

Naturpark Dobratsch für Alpenkonvention aktiv – Ehrung für Alpenkonventions-Generalsekretärin Alenka Smerkolj



Der Naturpark Dobratsch wurde als Österreichs erster Infopoint der
Alpenkonvention verlängert.
Die Generalsekretärin der Alpenkonvention Alenka Smerkolj nahm die Verlängerung der Kooperation bei ihrem Besuch in Villach persönlich vor.
Dabei kam ihr auch eine besondere Ehre zu teil, die durfte sich ins Ehrenbuch der Stadt Villach eintragen.

„Die Alpenstadt Villach nimmt nicht nur im Bereich des Klimaschutzes eine internationale Vorreiterrolle ein, sondern setzt auch beim Schutz des alpinen Lebensraums seit Jahrzehnten maßgebliche Akzente. Bereits 1997 wurde in Villach die Idee der Alpenstädte ins Leben gerufen. Mit der Gründung des ersten Naturparks Kärntens im Jahr 2002 sowie der Eröffnung des ersten Infopoints der Alpenkonvention im Jahr 2019 unterstrich die Stadt ihre langfristige Verantwortung für den alpinen Raum.
Die internationale Vernetzung zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Alpen ist der Stadt Villach ebenso wie dem Naturpark ein besonderes Anliegen“, betont Naturpark-Vorsitzende und Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.

In den vergangenen Jahren hat der Naturpark Dobratsch nicht nur im Naturpark-Büro die Protokolle und die jährlichen Alpenzustandsberichte für die Bevölkerung zugänglich gemacht, sondern vor allem bei zahlreichen Veranstaltungen die Bedeutung des Schutzes der Alpen betont. Auch die Naturpark-Ranger:innen sind wichtige Botschafter der Alpenkonvention; sie geben wichtige Informationen an Einheimische, Gäste und die Naturpark-Schulen weiter.
„Der Naturpark Dobratsch zeigt eindrucksvoll, wie internationale Ziele der Alpenkonvention auf regionaler Ebene wirksam umgesetzt und weitergetragen werden können. Als Umwelt- und Naturschutzreferent unterstütze ich dieses Engagement mit voller Überzeugung, denn der Schutz unserer einzigartigen alpinen Lebensräume ist eine gemeinsame Verantwortung über Grenzen hinweg. Die Verlängerung der gemeinsamen Vereinbarung ist ein starkes Signal für gelebten Natur- und Klimaschutz in Kärnten. Ich danke allen, die diese Kooperation mit ihrem Einsatz tragen“, so Landesrat Peter Reichmann.
„Die Infopoints der Alpenkonvention sind eine wichtige Verbindung, über die die Konvention die lokale Ebene erreicht und den Menschen nähergebracht wird. Darüber hinaus sind Schutzgebiete ein wesentliches Bindeglied bei der Umsetzung der Ziele der Konvention, um den Naturschutz und die nachhaltige Entwicklung der Alpen zu gewährleisten. Ich bin dem Naturpark Dobratsch und der Stadt Villach sowie allen anderen Parkgemeinden für ihr langjähriges Engagement und ihren sehr aktiven Einsatz bei diesen gemeinsamen Bemühungen äußerst dankbar und freue mich auf die Fortsetzung dieser großartigen Zusammenarbeit“ so Alenka Smerkolj, Generalsekretärin der Alpenkonvention.
Ehrenbucheintragung als Anerkennung ihrer Leistungen „Alenka Smerkolj ist seit 2019 Generalsekretärin der Alpenkonvention. Sie ist damit die am
längsten amtierende Generalsekretärin der Organisation und auch die erste Frau in dieser Position, sowie eine verlässliche Partnerin für die Stadt Villach und den Naturpark Dobratsch.
Neben bedeutenden Maßnahmen im Bereich Klimaschutz, Lebensqualität und Artenschutz setzt sie sich vor allem auch für die Vermittlung der Ziele der Alpenkonvention in der Bevölkerung und den Gemeinden ein. Der Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt Villach würdigt ihr Werk und wir freuen uns auf gemeinsame künftige Aktivitäten“, so Vizebürgermeisterin Katholnig abschließend.

Bei der Unterzeichnung mit dabei: Generalsekretärin Alekna Smerkolj, Landesrat Peter Reichmann, 1. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig, 2. Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, Bürgermeister Reinhard Antolitsch, Bürgermeister Christian Hecher, Naturpark Rat Vorsitzender Oskar Tscherpel, Naturpark Geschäftsführer Robert Heuberger, Naturpark Projektleiterin Birgit Pichorner | Foto © Stadt Villach Kompan

Innovative und nachhaltige
Tourismusentwicklung in der Alpen-
Adria Region (INDIALPS) – feiert
seinen erfolgreichen Abschluss



Wie kann ein nachhaltiger und grenzüberschreitender Naturtourismus im
Alpe-Adria Raum entstehen und welche konkreten Umsetzungsideen gibt
es dafür?

2024 startete der Naturpark Dobratsch als Leadpartner – gemeinsam mit der Tourismusregion Villach, der FH Kärnten, der Tourismusregion Tarvis, dem Naturpark Julische Voralpen und der Universität Padua – das grenzüberschreitende Projekt INDIALPS, das mit Mitteln der europäischen Union (Interreg IT-AT) und des Landes Kärntens gefördert wurde.

Naturtourismus mit seinen Chancen und Herausforderungen stand im Mittelpunkt des Projektes, das zahlreiche innovative Neuerungen hervorgebracht hat. So wurde im Naturpark Dobratsch der Ganzjahrestourismus in einem partizipativen Prozess mit Alpenverein, Grundbesitzer:innen, Jägerschaft, Naturschutz und Partnerbetrieben neu gestaltet.
Zahlreiche Neuerungen werden dazu in den nächsten Jahren präsentiert werden, wie unter anderem die neue Erlebniskarte oder das Transparent an der Villacher Alpenstraße. Zusätzlich sind auch neue Spazierwege in den Naturparkgemeinde und Option für barrierefrei Angebote im Rahmend es Projektes entstanden.
Das Projekt fußt auf der umfassenden Besucherstromanalyse der FH Kärnten im Naturpark Dobratsch sowie der Universität Padua. Die Studie verfolgte einen multimodalen Ansatz und analysierte Daten aus Wanderapps, Mobilfunkdaten sowie Besucherzählgeräte, um daraus Erkenntnisse zur Nutzung und für ein langfristiges nachhaltiger Management der Parke für die Zukunft zu etablieren.
Ein weiteres Highlight waren die zukunftsweisenden Entwicklungen für die Idee eines Drei-Länder-Friedensparks mit dem Nationalpark Triglav in Slowenien und dem Naturpark Julische Voralpen in Italien, die durch das Projekt weiter vertieft wurden.

Naturpark Dobratsch präsentiert vielfältiges und inspirierendes Jahres- und Winterprogramm


Bei mehr als 60 Veranstaltungen kann man den Naturpark Dobratsch auch in diesem Winter behutsam und vielfältig erleben. Zu den wichtigsten Schwerpunkten des Jahresprogramms 2026 gehört Biodiversität Maßnahmen in den Gemeinden und ein eigener Biodiversitätsbeirat. Bodenschutz, der Naturpark Wald in Nötsch i.G. und die Weiterentwicklung des Drei-Länder-Friedensparks mit Italien und Slowenien stehen auf dem Programm.

 

Alle Details finden Sie hier: Winterprogramm

©Luca Tribondeau
Naturpark Vorstand © Naturpark Dobratsch, v.l.n.r.: Bürgermeister Reinhard Antolitsch, Christine Redlein (Stadt Villach), 1. Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig, Landesrat Peter Reichmann, Robert Heuberger (Naturpark Geschäftsführer), Bürgermeister Alfred Altersberger (Foto © Robert Heuberger)

DREI-LÄNDER-FRIEDENSPARK


Trenta (19.9.2025) – Im Rahmen der zweiten Sitzung des Koordinationskomitees des Biosphärenparks Julische Alpen wurde im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung die intensive, grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Nationalpark Triglav, dem Naturpark der Julischen Voralpen und dem Naturpark Dobratsch beschlossen. Damit entsteht eine noch engere Kooperation zwischen Slowenien, Italien und Österreich, die künftig gemeinsam Projekte im Natur- und Artenschutz, in der nachhaltigen Entwicklung und im Bereich der Umweltbildung umsetzen wird.

 

„Die drei Parke, die seit über einem Jahrzehnt lose zusammenarbeiten, möchten die historische Chance nutzen und haben zum Ziel, einen gemeinsamen Drei-Länder-Friedenspark zu schaffen. Die Grenzregion Sloweniens, Italiens und Österreichs war über lange Zeit, vor allem im 20. Jahrhundert, Ort kriegerischer Auseinandersetzungen.

© Nationalpark Triglav
v.l.n.r.: Robert Heuberger (Naturpark Geschäftsführer), Anna Micelli (Bürgermeisterin Resiutta, Präsidentin Naturpark der Julischen Voralpen), Tit Potočnik (Direktor Nationalpark Triglav), Sarah Katholnig (Vizebürgermeisterin, Naturpark Vorsitzende), Sara Schaar (Landesrätin), Stefano Santi (Direktor Naturpark Julische Voralpen)

Gerade in der heurigen Zeit soll der Drei-Länder-Friedenspark als Symbol für ein friedliches Europa, für die Überwindung alter Grenzen und für internationale Zusammenarbeit stehen. Wichtig ist mir dabei auch die internationale Leuchtkraft dieser Dreiländerkooperation,“ so Landesrätin Sara Schaar.

Im Herzen Europas gelegen, vereint das Gebiet der drei Schutzgebiete nicht nur die großen Kulturräume – die slawische, romanische und germanische Sprachfamilie –, sondern auch bedeutende Gebirgsketten wie die Julischen und Karnischen Alpen, die Karawanken und die Gailtaler Alpen.

Die Parke setzen sich gemeinsam ein für:
– den Erhalt natürlicher Lebensräume und der Artenvielfalt,
– eine nachhaltige Entwicklung im Einklang mit der lokalen Bevölkerung,
– Umweltbildung und Sensibilisierung für den Naturschutz,
– sowie naturverträglichen Tourismus mit gezielter Besucherlenkung.

„Wir leben hier in der Alpen-Adria-Region, die eigentlich unser aller Heimat auch im Herzen ist. Das noch intensivere grenzüberschreitende Miteinander der drei Parke passt hier perfekt dazu. Derzeit arbeiten wir an einem neuen EU-Projekt, um die heute beschlossene Kooperation umzusetzen. Geplant sind Aktionen, um über den Drei-Länder-Friedenspark zu informieren und bei allen Altersgruppen Begeisterung dafür zu wecken. Wir denken über Veranstaltungen zum Thema Frieden in Europa und Programme zur Förderung des Jugendaustauschs nach. Im wichtigen Themenfeld Naturschutz wollen wir Projekte für Monitoring, Forschung und die Erhaltung von Grün-Korridoren umsetzen,“ erklärt Villachs Naturparkreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig.

Der Drei-Länder-Friedenspark soll weit über die Grenzen der Region hinauswirken: als Modell für nachhaltige Entwicklung, als Brücke zwischen Kulturen und als Zeichen für ein geeintes Europa.

„Mit dem Beschluss der institutionellen Kooperation des Nationalparks Triglav, des Naturparks Julische Voralpen und des Naturparks Dobratsch wird die Zusammenarbeit auf ein neues Niveau gehoben. Für den Naturpark Dobratsch ergeben sich dadurch Vorteile in der Abwicklung internationaler Projekte, in der Naturraumentwicklung und in der Jugendarbeit,“ schließt Naturpark-Geschäftsführer Robert Heuberger.

Villach
Arnoldstein
Nötsch
Bad-Bleiberg
Villacher Alpenstraße
Alpenkonvention
Kärnten
Facebook
Tripadvisor
Swarovski Optics
Swarovski Optics
Saleva-Logo
Salewa
Tenson
Tenson
6_Foeg_Leiste_Land+GAP+EU_DE_2023_4C---Kärnten-chf
Suche